Architektur

Als Hans Schädel 1954 das St. Burkardushaus errichtete, schuf er ein Symbol der Auferstehung in der Mitte der Stadt nahe der Halbruine des Domes. Das Haus wurde später durch den Kopfbau ergänzt (Architekt Gustav Heinzmann) und nahm als Zeichen der neuen Zeit eine wichtigen Platz im städtischen Kontext ein. Mit dem Umbau hat das Bischöfliche Bauamt diese Botschaft wiederbelebt. Der Wille, die Tradition zu pflegen und den Blick in die Zukunft zu richten, spielte dabei eine wichtige Rolle. Dadurch ist ein Dialog zwischen Alt und Neu entstanden.

Der eher monumentale Ausdruck der Hauptfassade, gemildert durch die filigranen hohen Fenster mit den zierlichen Betonrahmen, wandelt sich im Inneren des Gebäudes zu einer schwungvollen Formensprache. Zeugen dafür sind zahlreiche Details wie zum Beispiel die Treppe im alten Foyer mit dem „tanzenden“ Geländer, die geschwungene Treppe im Westtrakt, die elegante Ausformung der Decke im Tagungsraum 2 sowie die abgehängte Decke im Tagungsraum 3. Der differenzierte Blick auf Materialien und Details war ein Leitfaden der Arbeiten. Es wurde sehr viel Wert darauf gelegt, die Details der 50er Jahre zu „entstauben“ und zu neuem Glanz zu bringen.

Die vorgenommenen Ergänzungen sind daher deutlich ablesbar: Der Haupteingang wurde in den Kopfbau verlegt. Der Speisesaal befindet sich nun im Erdgeschoss und ist an den Vorplatz angebunden. Einblicke vom Burkardushaus zum Innenhof des Domes sind durch schmale Wandschlitze möglich. Diese wecken Neugier und bereiten auf den Domkreuzgang vor. Im Westtrakt des Hauses entstanden 22 Hotelzimmer. Viele erlauben einen schönen Blick auf den Dom. Die sieben Seminar- und Tagungsräume befinden sich überwiegend im ersten Stock. Sie sind mit moderner Medientechnik ausgestattet. Die respektvolle Ergänzung des Außenbereiches durch den Pavillon, die Kunstwerke, die Bäume und die Wasserflächen sendet erneut ein Signal, das die kulturelle Haltung der katholischen Kirche in Würzburg verdeutlicht. Der Platz ist eine Einladung der Diözese an alle, die dort einen Moment der Ruhe und der Besinnung suchen.

Die Fenster im alten Foyer wurden mit transparentem Glas verglast, wodurch die Achse zur Domerschulstraße zur Geltung kommt. Auf dieser befand sich das Tor, über dem einst der hl. Burkhard wachte. Im alten Foyer befindet sich das restaurierte Kunstwerk „Die sieben Gaben des Heiligen Geistes“. Es zeigt klar und unmmissverständlich die zentrale Funktion, für die das Burkardushaus steht: unterschiedliche Geistesgaben, die Charismen, können zum Leuchten kommen.

Cesare Stefano, Ordinariatsrat
Diözesanbaumeister

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